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Jugendfreiwilligenjahr

 

Neues Konzept für "Jugendfreiwilligenjahr"

 

Um noch mehr junge Menschen für ein Freiwilligenjahr zu gewinnen, sollen die bestehenden Freiwilligendienste weiterentwickelt werden. Bundesjugendministerien Dr. Franziska Giffey legte dafür am 03.12.2018 in Berlin ein neues Konzept vor.

Dr. Franziska Giffey betonte:
"Jeder junge Mensch, der die Schulzeit beendet hat, sollte ein Jugendfreiwilligenjahr in Deutschland leisten können. Um junge Menschen tatsächlich dafür zu begeistern, wollen wir die bestehenden Jugendfreiwilligendienste zu einem 'Jugendfreiwilligenjahr' weiterentwickeln und die Rahmenbedingungen verbessern. Alle Jugendlichen sollen einen Rechtsanspruch darauf bekommen, dass ihre Freiwilligendienst-Vereinbarung vom Bund gefördert wird. Um das Freiwilligenjahr attraktiver zu machen, wollen wir allen einen Zuschuss zur Fahrkarte für den öffentlichen Nahverkehr zahlen und bundesweit ein einheitliches Freiwilligengeld von 402 Euro, zuzüglich entsprechender Sozialversicherungsbeiträge, garantieren. Unsere Gesellschaft lebt von Menschen, die sich freiwillig einbringen. Engagement braucht aber gute Rahmenbedingungen. Genau die wollen wir mit unserem Vorschlag für ein neues 'Jugendfreiwilligenjahr' schaffen."

Das Konzept fußt auf fünf Grundsätzen, die Schritt für Schritt unter Beteiligung von Jugendlichen und Jugendverbänden sowie von Trägern angegangen werden sollen. Die Grundsätze im Überblick:

  • Grundsatz 1: Wir erhalten und verbessern die bestehenden Freiwilligendienste, das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD).
  • Grundsatz 2: Wir wollen einen Rechtsanspruch auf Förderung aller Freiwilligendienst-Vereinbarungen für unter 27-Jährige in FSJ, FÖJ und BFD.
  • Grundsatz 3: Wir verbessern die finanziellen Rahmenbedingungen für Freiwillige. (Das Freiwilligengeld von 402 Euro, zuzüglich entsprechender Sozialversicherungsbeiträge, soll durch Kopplung an die Rentenbeitragsbemessungsgrenze dynamisiert werden.)
  • Grundsatz 4: Wir sorgen für Wertschätzung und Anerkennung, und zwar nicht nur während des Jahres, sondern auch für die Zeit danach.
  • Grundsatz 5: Wir verbessern den Freiwilligendienst für Menschen mit besonderen Lebensumständen, Behinderungen und anderen schwierigen Voraussetzungen.

 

Quellen & weitere Infos:

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend




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